Aktuelles

Jugend zu Besuch auf dem Bauernhof

Mi, 18.07.2018 - 20:33

Im Rahmen einer Gruppenstunde besuchte die Wasserwacht-Jugend am Samstag, den 14. Juli, den Hof von Michael Richtmann in Kondrau. Wir wollten mehr darüber erfahren, wie Milch produziert wird und wie er sich um seine Kühe kümmert.

Er beliefert regelmäßig die Edeka-Filialen in Waldsassen und Marktredwitz, wo man seine pasteurisierte Milch (ca. 4% Fett) aus dem Automaten in Glasflaschen füllen kann. Auch in einigen Gebäckstücken vom Kutzer Bäcker ist sie enthalten. Weil das Erzeugnis empfindlich ist, muss er seine Tanks nach dem Leeren gut reinigen. Der Kunde muss das Lebensmittel ständig kühlen und vor allem dies beachten: Da das Produkt nicht homogenisiert ist, setzt sich oben in der Flasche eine Fettschicht ab. Es ist aber nicht automatisch ungenießbar, einfach schütteln!

Er zeigte uns auch verschiedene Futterarten: Stroh (getrocknetes Getreide, Restpflanze nach dem Drusch), Heu (getrocknetes Gras), Maissilage (gehäckselte Maispflanze, wird im Silo gelagert und luftdicht verpackt; liefert Energie), Grassilage (gemähtes Gras, wird genauso gelagert und verpackt) und verschiedene Kraftfutter (aus Getreide, liefern Eiweiß und Energie).

Warum kauen die Kühe eigentlich so lange? Weil sie Wiederkäuer sind und ihre Nahrung vier Mägen durchläuft. Sie trinken bis zu 100 Liter und fressen z.T. 50kg täglich. Seine weiblichen Tiere wiegen durchschnittlich 750kg, maximal eine Tonne. Die Bullen können auch über 1000kg auf die Waage bringen.

Zweimal täglich melkt Herr Richtmann seine Kühe: Zu Beginn wird kurz mit der Hand vorgemolken, bevor er nacheinander die Melkbecher anschließt, in die die Milch aus den 4 Zitzen abgegeben wird. Würde er die knapp 50 Kühe nur per Hand melken, hätte er nicht nur wunde Finger. Pro Tag geben seine Kühe 8 bis 48 Liter Milch. Je nach Leistung braucht sie verschieden viel Kraftfutter. Damit der Computer weiß, wieviel die Tiere fressen dürfen, trägt jede Kuh einen Transponder. Betritt sie die Futterstation, bekommt sie die zugeteilte Futtermenge.

Warum tragen manche Kühe einen Nasenring? Wenn die Tiere jung sind, ist das Saugen am Euter ein natürlicher Reflex. Das gewöhnen sie sich mit zunehmenden Alter ab, manche aber nicht. Der Ring vertreibt das ‚‚Opfer‘‘, indem er es leicht piekt. Dauerhaftes Besaugen von anderen Kühen würde zu einer Euterentzündung führen, deshalb wird dies als Schutz für das besaugte Tier angewendet.

Wir haben auch erfahren, dass im Stall Schwalben wohnen. Sie sind so vor Fressfeinden geschützt und können die Fliegen im Gebäude fangen. Außerdem gibt es Luftabzugsschächte und Ventilatoren, weil es die Kühe kühl mögen. Und da sie sich gerne kratzen, hat der Bauer eine Bürste, an der sie sich reiben können. Es ist bewundernswert, wie er und seine Familie es schafft, diesen großen Betrieb mit fast 100 Tieren (davon ca. 45 Kühe) so gut zu unterhalten.

Am Ende unseres Besuchs probierten wir sein Produkt – die Frischmilch, die allen sehr gut schmeckte. Jeder durfte zudem eine Flasche mitnehmen. Regionale Milch ist eben was Besonderes! Herr Richtmann, wir bedanken uns nochmal recht herzlich, dass Sie uns auf interessante Weise gezeigt haben, wie Sie Milch herstellen, verarbeiten und auf Ihrem Hof arbeiten!

 

Bürgerfest 2018

Mo, 02.07.2018 - 19:32

Am Sonntag, den 1. Juli, war unsere OG auf dem Waldsassener Bürgerfest vertreten. Auf der Schwanenwiese verkauften wir von 11 bis 14 Uhr bei angenehmem Wetter gebackene Forellen mit Kartoffelsalat und erfrischenden Getränken. Wir und unsere zahlreichen Gäste wurden von der Münchenreuther Bauernkapelle gut unterhalten, vielen Dank dafür!

Weil wir dieses Jahr zum ersten Mal dabei waren, haben wir nicht mit so viel Nachfrage nach Forellen gerechnet. Weil es unseren Gästen sehr gut geschmeckt hat und wir bemüht sind uns stets zu verbessern, werden wir das Ganze nächstes Jahr auf jeden Fall wiederholen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Lob! Sie sind hiermit schon eingeladen, uns am ersten Sonntag im Juli 2019 (voraussichtlich erneut an der gleichen Stelle auf der Schwanenwiese) wieder zu besuchen!

 

Unsere Jugendleiterin hat geheiratet!

So, 24.06.2018 - 15:28

Am Samstag, den 23. Juni, heirateten Tanja und Bernd Hör auf der "großen Kappl" bei Münchenreuth. Sie durften durch ein Spalier der Waldsassener und Erbendorfer Wasserwacht aus Schwimmnudeln und Rosen gehen.

   

Außerdem mussten sie gemeinsam einen Baumstamm durchsägen, wobei Bernd eine Fußfessel trug. Für das Schloss an der Kette musste Tanja aus 150 Schlüsseln dann den richtigen finden.

Stellvertretend für die Waldsassener Kameraden übergab Vorsitzender Gerald Spandel ein Geschenk und gratulierte. Auf der Erbendorfer Seite machte dies Thomas Seiler. Nach der kirchlichen Trauung wurde im Konnersreuther Gasthaus "Weißes Ross" gefeiert.

 

Unsere Jugendleiterin heiratet bald!

So, 17.06.2018 - 10:02

Am Samstag, den 16. Juni, fand abends im Erbendorfer Schützenheim der Polterabend von Tanja und Bernd Hör statt. Das Haus war gut gefüllt, da viele Kolleg(inn)en der Wasserwachten aus Erbendorf und Waldsassen und der Erbendorfer Feuerwehr eingeladen waren.

Wenn Scherben wirklich Glück bringen, sollten die nachfolgenden Generationen der Familie Hör genug davon haben, denn der Scherbenhaufen konnte nie ganz beseitigt werden.

Bei gutem Essen, lustiger Unterhaltung durch Walter Kobel aus Erbendorf und einigen Streichen, die das Brautpaar ertragen musste, wurde keinem der Gäste langweilig.

 

WW Jugend am Bezirksentscheid in Osterhofen

Mo, 11.06.2018 - 16:00

Dieses Jahr war unsere Ortsgruppe nach dem Sieg auf Kreisebene zum dritten Mal beim Bezirkswettbewerb (Osterhofen, 8. bis 10. Juni) vertreten: Lena Hart, Amelie und Leonhard Kraus, Timo Schedl sowie Ramona Stingl wurden von Katja Bloßfeldt und Vanessa Lutz betreut und traten in der Stufe II (Jahrgang 2002-2006) an.

Sie bewiesen in den gleichen Kategorien wie beim Kreiswettbewerb ihr Können: Wir & das Rote Kreuz, Schlaubayer, Erste Hilfe-Theorie, Erste Hilfe-Praxis, Musisch, Kreativ, Fun & Action, Rotkreuz-Wissen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter https://jrk-bayern.de/wettbewerbe-2018.

Unter 13 Mannschaften in der Stufe II belegten sie einen guten 9. Platz, womit wir mehr als zufrieden sind und worauf wir aufbauen können. Nochmal herzlichen Glückwunsch!