Natur- und Gewässerschutz

Da die Wasserwacht regelmäßig an solchen Gewässern ihren Wasserrettungsdienst versieht, die von Wassersportlern und Sonnenbadenden stark frequentiert werden, liegt es nahe, sich auch mit den Auswirkungen der Freizeitnutzungen auf die Gewässer zu beschäftigen.

Im Bereich Natur- und Gewässerschutz gibt es zwei Zielgruppen. Zum einen die in der Wasserrettung Aktiven, die ja für ihre Dienstausübung Gewässer und Ufer "benutzen" müssen. Die Helfer sollen ihren Dienst mit Rettungsbrett, Motorboot oder Tauchgerät möglichst naturschonend und umweltfreundlich versehen und müssen deshalb entsprechend informiert und aus-gebildet werden. Häufig werden zum Beispiel Übungstauchgänge gleichzeitig für Säuberungsaktionen an Gewässern genutzt.

Auf der anderen Seite gibt es die zahlreichen Erholungssuchenden, die durch ihre ganz unterschiedlichen Aktivitäten die Seen und Flüsse beeinträchtigen. Da Gewässer und Feuchtgebiete oft empfindliche Bereiche darstellen, ist es notwendig, mögliche Verstöße gegen naturschutzrechtliche Festsetzungen zu vermeiden. Es ist die Aufgabe einer Naturschutzstreife, bei Bedarf über Einschränkungen, Verbote und ökologische Zusammenhänge aufzuklären.

Quelle: bildung.brk.de