Befähigungszeugnis Motorbootführer (Bootsführer Binnen)

Allgemeines

Der durch die BRK-Wasserwacht durchgeführte Wasserrettungsdienst im Freistaat Bayern erfordert eine umfassende theoretische und praktische Ausbildung der Motorrettungsbootführer (MRBF). Grundlagen für die fach- und dienstgerechte Aus- und Weiterbildung der Motorrettungsbootführer in der BRK-Wasserwacht sind die Dienstvorschrift und die Ausbildung- und Prüfungsvorschrift Bootsdienst. Die in diesem Lehr- und Stoffverteilungsplan aufgeführten Punkte dienen als Hilfsmittel für die effektive und effiziente Aus- und Weiterbildung der Motorrettungsbootführer innerhalb der Wasserwacht des BRK. Neben dem umfassenden Fachwissen und der praktischen Erfahrung der Ausbilder kann nur eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung den hohen Ausbildungsstand der Motorrettungsbootführer gewährleisten um professionelle Hilfe im Einsatz zu bieten. Der hohe Verantwortungsbereich sowie die besondere Stellung als Motorrettungsbootführer der BRK-Wasserwacht sollte innerhalb der Ausbildung immer besonders hervorgehoben werden.

Ausbildungsziel

Ziel der Ausbildung der Motorrettungsbootführer in der BRK-Wasserwacht ist es, die zur Führung eines Motorrettungsbootes gesetzlich vorgeschriebenen Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, Motorrettungsboote zur Rettung, Hilfeleistung und Bergung im täglichen Dienst und in Katastrophenfällen optimal einsetzen und führen können.

Lehrumfang

(1 UE = 45 Minuten) Neuerwerber des Befähigungszeugnisses-M (BZ-M): mind. 30 UE Theorie und 10 UE Praxis Umschreiber für das BZ-M: mind. 10 UE Theorie und 3 UE Praxis

Voraussetzung für Schulungsteilnehmer

  • Inhaber eines gültigen Dienstausweises der DRK-Wasserwacht
  • Abgeschlossene Ausbildung zum Wasserretter
  • Am Prüfungstag das 16. Lebensjahr vollendet haben
  • Ärztliche Bescheinigung
    (Nachweis über ausreichendes Hör-, Seh- und Farbunterscheidungsvermögen /
    Keine Anzeichen für das Vorhandensein sonstiger Krankheiten oder Mängel)
    Die Bescheinigung darf nicht älter als 6 Monate sein.
  • Die Anmeldung zur Ausbildung erfolgt auf dem Dienstweg von seiner zuständigen WW-Gliederung und zuverlässig im Sinne des Schifffahrtsrecht sein. Die Zuverlässigkeit wird spätestens am Tag der Prüfung durch eine gültige Fahrerlaubnis oder eine entsprechende Erklärung nachgewiesen.

Quelle: bildung.brk.de